Enthusiastischer Beginn von 2010 mit einem Barbeque
Sonntag 17 Januar 2010 - Heute ist zum ersten mal unsere neue Sternwarte durch Mitglieder offiziell genutzt worden, nämlich zum jährlichen Neujahrsempfang. Auch unsere deutschen Freunde von der Sternwarte Goch-Kleve waren anwesend und brachten sogar echte deutsche Würstchen mit für das Barbeque. Es war ein gemütlicher Beginn des neuen Jahres. Neben den untenstehenden Fotos dieses Ereignisses sind noch mehr im Fotoalbum zu finden.






Grenzüberschreitendes Ausbildungsprogramm
Sonntag, 3 Januar 2010 - Herr Hartmut Sittel, Vorsitzender der deutschen Volkssternwarte Goch-Kleve, gleich hinter der Grenze, inspiziert unser 40 Zentimeter Newton-Teleskop (blau-ornge-weißes Teleskop im Hintergrund). Dieses Newton-Teleskop wird hauptsächlich für visuelle Beobachtung durch Mitglieder unserer eigenen Sternwarte in Zevenaar genutzt. Zusammen mit der Sternwarte in Deutschland wird an Entwicklung und Aufbau eines gemeinsamen Ausbildungsprojektes gearbeitet, unter Benutzung eines anderen automatisierten Observatoriums, das per Fernbedienung gesteuert werden kann.

Hartmut Sittel, Vorsitzender der Sternwarte Goch-Kleve, inspiziert unser 40 cm Newton-Teleskop.
Extra für dieses Projekt ist in Zevenaar ein Observatorium gebaut mit einer modernen Kuppel, die komplett per Fernsteuerung gesteuert werden kann. Diese Einrichtung soll genutzt werden durch Schüler aus der deutschen Region Kleve-Emmerich und durch Schüler aus der Region Zevenaar-Arnhem-Doetinchem, die in gemeinsamen Teams Sternkunde, Astrofotografie und astronomische Untersuchungen per Fernbedienung kennenlernen, und die gesammelten Daten verarbeiten und interpretieren. Die Projektgruppen kommunizieren in Englisch, sodaß die Auszubildenden der weiterführenden Schulen nicht nur ihre Teamleiter jenseits der Grenze kennenlernen, sondern auch noch extra Praxiserfahrung im Kommunizieren bekommen. Neben den oben beschriebenen Ausbildungsprogrammen führen beide Sternwarten auch Unterrichtsprogramme in Basis- und weiterführenden Schulen durch. Tausende Schüler machen hierdurch Bekanntschaft mit dem Sternenhimmel.


Die Kuppel kann per Fernbedienung gesteuert werden und schließt sich bei schlechtem Wetter automatisch.


Es gibt viel zu sehen, während einem unserer öffentlichen Abende.
Saturnaufname von Jan Adelaar
Kürzlich, in einer Nacht von Freitag auf Samstag begann die Nacht mit mäßiger Sicht. Von Saturn, jetzt mit seinen Ringen fast auf der Kante, war zunächst wenig zu sehen, aber es verbesserte sich später im Laufe der Nacht, obwohl die Transparenz nicht super war. Schön war, daß der Mond Rhea vor der Saturnkugel lief (war natürlich geplant, siehe Pünktchen). Schön auch zu sehen, wie sein Schatten als schwarzer Punkt unter dem Ring erschien. Knapp unter dem Ring war auch einer heller Fleck zu sehen. Ich dachte erst, daß muss Rhea selbst sein, aber das stimmte nicht mit der vorhergesagten Position überein, die nördlich sein mußte. Es schien ein Sturm mit enormer Geschwindigkeit zu sein und genau darunter war der Mond Rhea.
Jupiter
Jupiter steht wieder etwas höher dieses Jahr und kommt auch weiterhin stets höher über den Horizont zu stehen. Es war gut auszuhalten draußen, trotz der kalten Temperatur für diese Jahreszeit. Leider war auf dieser Seite nichts zu sehen von dem Kometeneinschlag des 19. Juli. Trotzdem ist gut zu sehen, wie chaotisch das untere Wolkenband ist. Auch das weiß-blaue Zentralband ist außerordentlich detailliert. Der große rote Fleck kommt gerade rechts an der Morgenseite des Jupiters ans Sonnenlicht.


Jupiter und Saturn, kürzlich fotografiert von Jan Adelaar mit einer DMK-Videokamera und einem C9,25 Celestron-Teleskop als Objektiv.
Der Neubau der Sternwarte ist komplett
Am Samstag, den 2. Mai 2009 wurden auf dem ausgewählten Standort, auf dem Gelände des ehemaligen Natur-Freibades De Breuly in Zevenaar, die ersten vorbereitenden Bauarbeiten begonnen. Der eigentliche Aufbau kann erst beginnen, wenn die Genehmigungen vorliegen. Begonnen wurde mit den Bodenarbeiten für die Einfassung und dem Stapeln von Pflastersteinen, die später als Fundament für das Clubhaus und die verschiedenen Observatorien dienen. Wir hatten die Hilfe einiger junger Freunde, die uns mit der schweren Arbeit halfen.
Der Hauptteil des Konstruktionsaufbaus startete am Freitag, den 25. September. Früh am Morgen kam der LKW mit dem Baumaterial und der Aufbau des Clubhauses startete noch am selben Tag. Nun ist der Aufbau der Gebäde komplett.






Weitere Bilder finden Sie in dem Foto-Album.
Besuch des Planetariums in Toldijk
Freitag 22. Mai 2009 besuchen wir das Planetarium in Toldijk. Wir bekommen eine Führung durch den beeindruckenden Ort und eine interessante Lesung im Planetarium. Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Mehr Infos
Nationaler-Sterne-Beobachtungs-Tag am 3. April 2009
Sehen Sie sich die fotos an, die während des nationalen Sterne-Beobachtungs-Tags bei unserer Informationsstelle gemacht wurden.

Astronomie-Unterricht in Schulen
Im Rahmen des Natur und Umwelt Education-Projekts (NME) bietet die Sternwarte Astronomieunterricht an den Schulen in der Umgebung. Im Herbst 2008, wurde rund ein Dutzend Vorlesungen einer interessierten Gruppe von Schülern aus dem ersten und zweiten Lehrjahr des Montessori-Colleges in Arnheim gehalten. An einem Samstagabend folgte danach ein Besuch der Sternwarte Sonnenborgh in Utrecht. Es unterrichtete Herr Henk Meuter, eins der begeisterten Mitglieder der Corona Borealis. Lesen Sie mehr dazu in der Jugendrubrik.

Erkenntnisse über die Astronomie für Schüler in der Schule in Arnheim.
Sky High
Sky High, das neue Magazin von Corona Borealis. Mit Stolz präsentieren wir Ihnen das neue Magazin von unserer Sternwarte. Es ist die Nummer 100, im 25. Jahr und wir haben die Gelegenheit genutzt, uns ein professionelles Layout zuzulegen.

Wir hoffen, dass Sie "Sky High" mit Vergnügen lesen werden.
Arbeitsgruppe Astro-Fotografie
Edwin van der Sijde: Letzte Nacht nach dem Neujahrsempfang, konnte ich es nicht lassen, doch noch M42, den Orion-Nebel zu fotografieren. Erstellt mit der 250mm Meade Schmidt Newton F4 und Atik4000 CCD-Kamera. RBG = Highlights 10/10/10 Minuten (5 x 2 min pro Farbe). Gesamt-Belichtung ist nur 30 Minuten. Um ca. 23.00 wurde es sehr klar, die Luft war trocken und der Rest Feuchtigkeit schlug sich als Rauhreif nieder.

Der Orion-Nebel - M42 - Weitere Fotos von Edwin finden sich in seinem fotoalbum.



